Im Deutschunterricht der Klasse 4 befassen sich die Kinder mit klassischer und digitaler Werbung:
Für einen Selbstversuch hatte die Lehrkraft im Vorfeld Schokoladen-Hasen verschiedener Sorten eingekauft. Im Unterricht mussten sich die Kinder für einen Hasen entscheiden und ihren "Kauf" begründen - es gab reichlich Diskussionen: Hasen mit einem knallig-bunten Design, einem freundlichen Gesicht und einer Beigabe wurden am liebsten gekauft. Weitere Kaufbegründungen waren das Preis-Leistung-Verhältnis oder der Bekanntheitsgrad.
In einem zweiten Schritt erarbeiteten die Kinder Kriterien, wie Schokolade für sie schmecken
solle. Während der Blindverkostung wurden die verschiedenen Schokoladen probiert und anhand der gewählten Kriterien bewertet. Erstaunlich, dass das Bewertungs-Ergebnis ein anderes war als die Kaufbegründung (siehe oben) vermuten ließ - ein Aha-Effekt für die Kinder.
Im Laufe der folgenden Stunden studierten die Kinder klassische und digitale Medien:
Was wird beworben? Wo wird das Produkt beworben? Wie wird es beworben? Und wie und warum funktioniert Werbung überhaupt? Ein kleiner Einblick in die Gehirnforschung half hier, das Prinzip von Werbung zu verstehen. Bei der Analyse von Werbeclips half die Kenntnis des AIDA-Prinzips.
Ziel der Reihe ist ein bewusster Umgang mit Werbung und die Förderung einer reflektierten Konsumkompetenz im Sinne der Verbraucherbildung.
Als richtige Profis in der Holzbe- und verarbeitung erwiesen sich die Viertklässler in den vergangenen Wochen: Nach der Lektüre der Bauanleitung erfolgte die Umsetzung der einzelnen Schritte. Da galt es, Muster mit Hilfe von Schablonen auf Sperrholz zu übertragen und die Formen mit einer Laubsäge sorgsam auszusägen. Dem Schleifen schloss sich Bohren und Leimen der einzelnen Holzteile zu einem Papagei in 3-D-Optik an. Eine phantasievolle Farbgebung ließ die Papageien lebendig wirken, vor allem, wenn diese ihre Kunststücke vorführten: Wie ein Jojo tanzten die Papageien auf ihrer Stange hoch und runter.
Die Kinder der Klasse 3 beschäftigten sich im Sachunterricht mit „Gesunder Ernährung“. Dabei arbeiteten sie viel praktisch und unterschieden zwischen gesunden und weniger gesunden Lebensmitteln.
Eine wichtige Grundlage der Unterrichtseinheit bildete die Ernährungspyramide: Mithilfe einer magnetischen Tafel stellten die Kinder einen ausgewogenen Ernährungsplan eigenständig zusammen.
Auch in der Küche lernten die Kinder fleißig: Jungen wie Mädchen übten, wie man Gemüse richtig schneidet, bereiteten Ofenkartoffeln zu und entdeckten noch vieles mehr rund um die
gesunde Zubereitung von Lebensmitteln. Ein besonderes Highlight waren die lustigen
Brotgesichter.
Zum Abschluss der Unterrichtsreihe wurde gemeinsam mit einem gesunden Beerensmoothie auf die lehrreichen Stunden angestoßen.
Was macht der Igel im Winter? Was ist Winterstarre? Und welche Tiere verbringen den Winter im Süden?
Diesen und viel mehr Fragen gingen die Kinder der 2. Klasse im Sachunterricht nach: Dabei lernten sie die unterschiedlichen Überlebensstrategien -Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre- sowie verschiedene winteraktive Tiere kennen. Die Kinder arbeiteten heraus, wie sich Tiere an den Winter anpassen und welche besonderen Fähigkeiten ihnen helfen, diesen gut zu überstehen.
Besonders interessant war die Frage, was ein Igel frisst, um sich eine dicke Fettschicht anzulegen. Außerdem galt es herauszufinden, welche Spuren Tiere im Schnee hinterlassen und wie sie zu erkennen sind. Anschaulich und kreativ hielten Jugnen und Mädchen ihre Arbeitsergebnisse in einem Lapbook fest.
Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein – unter diesen Voraussetzungen machten sich Kinder und Eltern der Grundschule unter Leitung von Jagdgenossen Anfang März auf den Weg in die nahen Wälder. Dort hatten sie vor eineinhalb Jahren die selbstgebauten Nistkästen aufgehängt.
An diesem Tag sollten sie kontrolliert werden: Waren die Nistkästen besetzt gewesen? Wenn ja, von wem? Oder gab es gar „Fremdlinge“?
Anhand der Aufzeichnungen der Jagdgenossenschaft suchten die Kinder ihre Nistkästen im jeweiligen Waldgebiet. Unter fachkundiger Leitung von Manuel Kömpf wurden die Nistkästen geleert und anhand der Überreste die ehemaligen Bewohner bestimmt: Häufig hatten Meisen und Kleiber eine Behausung gefunden, die manches Mal von Mäusen nachgenutzt worden war. An einigen Kästen zeigten sich Spuren des Spechtes oder eines Waschbären. Wespen fanden die Nistkästen ebenfalls sehr behaglich. Mitunter lag auch ein toter Vogel im Nistkasten. Die Kinder waren hellauf begeistert und sehr interessiert.
„Von den 67 kontrollierten Nistkästen waren 48 besetzt – das ist eine Quote von etwa 72%“, so Hendrik Werner von der Jagdgenossenschaft Rüddingshausen/Wermertshausen zufrieden.
Vielen Dank für die Organisation dieses lehrreichen Vormittags!!
Passend zur Faschingszeit werden im Musikunterricht der Klasse 2 Hörkompetenz, Kreativität, Bewegung zur Musik und musikalisches Verständnis gefördert:
Die Suite "Der Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saëns bietet aktives Werkhören an.
Nach dem Studium des Lebenslaufes und der Entstehungsgeschichte des klassischen Werkes besuchten wir am Faschingssonntag im Stadttheater Gießen das Konzert für junges Publikum. Hautnah erlebten wir die Instrumente des Kammerorchesters. Eine Schauspielerin präsentierte uns als Camille Saint-Saëns dessen musikalische Ideen von Löwe, Elefant, Känguru und Schwan. Das quirlige Leben im Aquarium wurde nicht nur in der Musik hörbar, Seifenblasen ließen die Luftblasen sichtbar werden. Tief und dumpf stampfte der Elefant (Kontrabass) durch die Steppe, majestätisch schwamm der Schwan (Cello) über den See, der freche Kuckuck (Klarinette) rief aus dem Wald.
Immer wieder erkannten die Kinder im Konzert das in der Schule Gelernte und ließen sich auf ein kulturelles Abenteuer ein: Ein wirklich beglückendes Erlebnis!
* Safe the date * Safe the date * Safe the date *
Am Samstag, 07.03.2026, machen wir uns um 10:00 Uhr vom Festplatz aus auf den Weg zu unseren Nistkästen und schauen unter fachkundiger Leitung, welche Tiere sie bisher genutzt haben. Gleichzeitig entfernen wir alte Nester und Spinnweben, so dass im Frühling neue Bewohner Einzug halten können.
Polarlichter verwandelten in den vergangenen Wochen den Himmel in ein kunterbuntes Farbenmeer. Reichlich Schnee sorgte für eine zauberhafte Winterlandschaft. Beide Wettererscheinungen regten zur künstlerischen Darstellung an:
Auf Aquarellpapier erstrahlt in konzentrischen Kreisen der schimmernde Nachthimmel. Weiße Farbspritzer suggerieren Schneegestöber. Mit Geodreieck, Bleistift, Schere und viel Fingerfertigkeit entstehen aus Papierquadraten Dreiecke, die zu schneebedeckten Tannen mit 3-D-Effekt zusammengefügt wurden.
Im Deutschunterricht der Klasse 3 drehte sich in den letzten Stunden alles um das spannende
Thema "E-Mails".
Mit viel Neugier entdeckten die Kinder, warum man E-Mails schreibt und an wen
man sie verschicken kann.
Mithilfe eines Ideenblattes entwarfen die Schülerinnen und Schüler anschließend ihre erste eigene E-Mail. Den Empfänger durften sie selbst auswählen: Einige schrieben an Mama oder Papa, andere an Verwandte oder an Personen aus der Schule. Dabei entstanden viele kreative und persönliche Nachrichten.
Nachdem die Entwürfe fertig waren, tauschten sich die Kinder im Tandem aus und überarbeiteten
ihre Texte gemeinsam. Besonders aufregend war das anschließende Arbeiten mit den iPads. Mit großem Stolz schickten die Kinder ihre erste eigene E-Mail ab – und die Freude war riesig,
als schon bald die ersten Antworten eintrafen.
Für alle Menschen unter 18 Jahren gelten besondere Recht: die Kinderrechte.
Mit diesen Rechten haben sich die Drittklässler im Sachunterricht intensiv auseinandergesetzt.
Behandelt wurde eine Auswahl von zehn wichtigen Kinderrechten, die die Kinder mithilfe
verschiedener Geschichten und Bilder kennenlernten. Dazu gehörten unter
anderem das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Teilhabe, das Recht auf Schutz vor
Gewalt sowie das Recht auf Bildung.
Die Kinder beschäftigten sich damit, wie das Leben eines Kindes aussehen könnte, das
nie eine Schule besuchen durfte. Außerdem fanden sie viele Beispiele aus ihrem
Alltag, in denen sie bereits mitbestimmen durften, wie zum Beispiel bei der
Zimmeraufteilung während der Klassenfahrt.
Begleitend zur Unterrichtseinheit arbeiteten wir mit einem Legekreis, der in jeder Stunde
um ein weiteres Segment ergänzt wurde. Zum Abschluss gestalteten die Kinder ein
Gemeinschaftsplakat, auf dem die behandelten Kinderrechte dargestellt sind. Dieses
wurde im Flur aufgehängt, sodass auch andere Kinder einen Einblick in das Thema
erhalten konnten.
So sieht unser Lösungsmuster aus. Ob es wirklich richtig ist? Schauen Sie "zwischen den Jahren" wieder hier vorbei.
Statt Schokolade und Süßem sind im Adventskalender der 2. Klasse knifflige vorweihnachtliche Rätsel versteckt.
Wie schon im vergangenen Jahr knobeln und kombinieren die Kinder der 2. Klasse zu Beginn des Matheunterrichts und zerbrechen sich den Kopf. Ist das Rätsel gelöst, gehört das Lösungsbild an die richtige Stelle im Lösungsmuster.
Das korrekte Muster steht "zwischen den Jahren" auf dieser Seite. Ich wünsche allen tüftelnden Zweitklässlern viel Freude mit den Aufgaben.
www.mathe-kaenguru.de/advent/mini/index.html
In der Auseinandersetzung mit dem Maler Caspar David Friedrich ließen sich Kinder der 4. Klasse zu eigenen "Wanderungen über dem Nebelmeer" inspirieren.
Geboren in Greifswald wuchs C. D. Friedrich mit tragischen Kindheitserfahrungen auf. Dresden und dessen Umgebung ließen seinen Kunstsinn wachsen, zum künstlerischen Studium zog er nach Kopenhagen. Als passionierter Wanderer wurde er zu DEM Superstar der Romantik und war einer der ersten Künstler, der den eigenen Lebensunterhalt durch seine Kunst bestreiten konnte. Nach einem Schlaganfall litt er unter Lähmungserscheinungen, in dessen Folge er verstarb. Seine Werke gerieten zunächst in Vergesssenheit.
Nach vielfältigen Bildbetrachtungen und biografischen Studien stellten sich die Viertklässler ihrer neuen Aufgabe: ein Gemälde in Acryl auf Holz.
Nach der Grundierung der großformatigen Holzplatte erfolgte der Auftrag verschiedener Schichten mit Acrylfarbe, um Weite zu suggerieren. Die Nebenschwaden wurden mit weißem Lack gesprüht. In der Pose eines Wanderers, der Ausschau hält, wurden die Kinder von hinten fotografiert. Daraus stellten sie eine Negativschablone her, mit der sie sich selbst als Rückenfigur in das Bild einfügten.
Im Sachunterricht setzten sich die Kinder der 3. Klasse in den letzten Wochen mit dem spannenden
Thema „Berufe“ auseinander. Zu Beginn überlegten sie gemeinsam, was ein
Beruf eigentlich ist und was man braucht, um ihn auszuüben. Dabei wurden
verschiedene Arbeitsmittel, Arbeitskleidung und Arbeitsplätze genauer untersucht.
Natürlich fehlte auch ein Blick auf die Berufe in unserer Schule nicht – da gibt es sehr viele verschiedene!
In einem Interview mit Mama oder Papa fanden die Kinder heraus, welche Berufe in ihren Familien vertreten sind. Dabei kamen viele tolle Berufe zusammen. Anschließend erforschten die Kinder verschiedene Berufe mithilfe von Info-Karteien und Steckbriefen und stellten ihre Ergebnisse der Klasse vor.
Das Highlight dieser Unterrichtseinheit war es, herauszufinden, welchen Beruf die Kinder selbst einmal erlernen möchten. Anhand dieser Frage erstellte jedes Kind einen Steckbrief zu seinem Traumberuf und stellte diesen der Klasse vor: Von der Erzieherin über den Notfallsanitäter und die Wissenschaftlerin bis hin zum Landwirt war alles dabei.
Wir sind gespannt, ob einige dieser Traumberufe eines Tages Wirklichkeit werden!
Passend zu Halloween landet die Hexe in ihrem Kessel!
Im Kunstunterricht beschäftigten sich die Vierklässler mit der Wirkung von Kontrastfarben auf die Gestaltung eines Bildes. Ebenso wurde ein Augenmerk auf die Lichtpunkte gelegt: kleine Details, die "Blickfänger" setzten.
Mit der Farbwahl für den Hintergrund des Bildes wurde die Grundfarbe für Hexe und/oder Suppe festgelegt: Die im Farbkreis nach J. Itten gegenüberliegende Farbe sollte es sein. Weiterhin mussten die Schneide- und Klebearbeiten sorgfältig augeführt und die Elemente zu einer stimmigen Collage zusammengestellt werden. Schwarze oder goldene Schnallen, gemusterte Strümpfe und Lichtpunkte rundeten das Kunstwerk ab.
Zu Beginn des Mathematikunterrichts der 2. Klasse wird der Zahlenraum bis 100 erweitert.
Bevor jedoch die symbolische Darstellung der gemischten Zahlen thematisiert wird, gilt es, große Mengen in Zehnerpäckchen zu „bündeln“ und eine erste Einsicht in das Stellenwertsystem zu erhalten.
An unterschiedlichen Stationen schätzen die Kinder Anzahlen und bestimmen die genaue Anzahl durch Zehnerbündelung: Da müssen Eier in Eierkartons gepackt, Knöpfe auf ein Hemd gelegt und Muscheln an den Strand gelegt werden. Schweine müssen zu zehnt auf die Wiese getrieben und Perlen auf Pfeifenputzer aufgezogen werden. Steckwürfel werden zu Stangen gesteckt und Holzwürfel zu Zehnerstreifen zusammengeschoben.
Nach diesen Aktivitäten tragen die Kinder die entsprechenden Anzahlen in die Stellenwerttafel ein und lesen die Zahlen. Dabei lernen sie: Eine zweistellige Zahl besteht aus Zehnern und Einern.
Im Kunstunterricht der 4. Klasse skizzierten die Kinder nach der 1/3-Regel eine Welle bei Sonnenuntergang. Mit kalten und warmen Farben schufen sie einen Kontrast, der durch die Konturierung der einzelnen Wasserlinien noch akzentuiert wurde.
Im KTW-Unterricht wurden die Kinder der 2. Klasse zu kleinen Forscherinnen und Forschern. Mit Reagenzgläsern und flüssigen Wasserfarben probierten sie neugierig aus, was passiert, wenn man die Grundfarben untereinander mischt. Dabei entstanden viele spannende Farben: von leuchtendem Orange zu kräftigem Violett bis hin zu frischem Grün. Mit viel Freude und Motivation entdeckten die Kinder, wie bunt und vielfältig die Welt der Farben ist.